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Release Candidat von Windows 7 läuft ab

Ab morgen (1. März 2010) ist es soweit. Wer noch den RC von Windows 7 nutzt, dessen PC wird alle zwei Stunden heruntergefahren. Beim Herunterfahren werden keinerlei Dateien gespeichert. Es ist also vorsicht geboten, wenn der Rechner sich im produktiven Einsatz befindet.

Die Vorabversion (Release Candidate) von Windows 7 läuft am 1. Juni 2010 endgültig ab. Ein PC, auf dem die Vorabversion von Windows 7 ausgeführt wird, wird weiterhin alle zwei Stunden heruntergefahren und die Dateien werden nicht gespeichert. Außerdem wird statt des Hintergrundbilds ein schwarzer Hintergrund angezeigt und auf dem Desktop dauerhaft eine Meldung eingeblendet. Weiterhin erhält man regelmäßig Benachrichtigungen, dass dies keine Originalversion von Windows ist.

Backup und Datensicherung

Im Laufe der Zeit sammelt sich doch so einiges an Daten (Dokumente, Bilder, Musik) auf der Festplatte an, die es vor einem evtl. Blackout zu bewahren gilt. Zu diesem Zweck habe ich mir vor einiger Zeit eine externe Festplatte, eine FreeAgent Go von Seagate, mit einer Kapazität von 500 GB zugelegt.Jetzt fragt sich vielleicht der ein oder andere: Wie warum nur 500 GB, es gibt doch schon 1 TB und mehr im externen Bereich. Das ist richtig, aber ich wollte eine transportable Lösung, die keine externe Stromversorgung benötigt und sich gleichzeitig im finanziellen Rahmen hält. Und 500 GB Kapazität sind für meine 5 GB Dokumente, 52 GB Bilder und 12 GB Musik noch völlig ausreichend.

Die FreeAgent Go macht einen soliden Eindruck, läuft sehr leise und lies sich problemlos in Betrieb nehmen. Windows Vista/7 erkennt die Platte auf Anhieb als USB-Massenspeicher und gliedert diese im Arbeitsplatz als Festplatte ein.

Leider taugt die Software Seagate Manager nicht für den Job, wie ich es haben will. Da ich nicht ständig die kompletten Daten, sondern nur das, was sich verändert hat auf dem Backup-Medium aktualisieren möchte, sollen nur die Veränderungen kopiert/aktualisiert werden. Ich benötige eigentlich das Einfachste vom Einfachen: Lasse das Dateisystem auf dem Backup-Medium genauso aussehen wir auf der Masterplatte, ohne den kompletten Inhalt neu zu kopieren.

Eine einfache Sache will man meinen, aber weit gefehlt. Folgendes Problem: Benennt man beispielsweise einen Ordner auf der Masterplatte um oder verschiebt einen Ordner in einen anderen, ist die Seagate-Software überfordert. Im Backup-Dateisystem wird anstatt den Ordner zu verschieben ein neuer Ordner an der Zieladresse erstellt. Der Ordner bleibt im Backup-Dateisystem also an der alten Stelle und wird an der neuen Stelle samt Inhalt dupliziert. Mit diesem Problem steht die Software nach meinen Erfahrungen nicht als einzige da. Das Problem hatte ich auch schon mit anderen Backup-Tools. Einzig das von Microsoft kostenlos angebotene SyncToy scheint dieser “Herausforderung” gerecht zu werden und leistet mir seit jeher gute Dienste.

Vielleicht bin ich auch nur unfähig, die Software von Seagate richtig zu konfigurieren. Aber mit SyncToy funktioniert das Ganze einfach “out of the box” und warum sollte ich mich dann groß mit anderen Tools beschäftigen?

Amazon senkt den Preis von Windows 7 Ultimate

Und zwar um ganau 4 Cent … Wahnsinn, na wenn das kein Angebot ist! ;-)

Windows 7 Ultimate bei Amazon

Release Candidate 1 von Windows 7 verfügbar

Gestern kündigte es Microsoft in einem Newsletter an: Ab heute ist der RC1 von Windows 7 offiziell für jeden zum Download und Testen freigegeben. Voraussetung ist wie immer ein live.com-Account.

w7_rc1

Ab Dienstag, dem 5. Mai (Pacific Standard Time), wird der RC für alle Benutzer über unser Kundenvorschauprogramm verfügbar sein. Wie die Betaversion ist das Kundenvorschauprogramm von Windows 7 RC ein umfassendes öffentliches Programm, das den RC allen Benutzern kostenlos zum Herunterladen zur Verfügung stellt. Es ist mindestens bis 30. Juni 2009 verfügbar, ohne die Anzahl der Downloads oder Product Keys zu beschränken.

Auf diese Weise haben Sie genug Zeit, um Ihre Kopie herunterzuladen. Sie können den RC herunterladen, sobald Sie bereit sind – er steht Ihnen immer zur Verfügung.

Man beachte die fett gedruckten Stellen im Newsletter. Microsoft will offensichtlich ein “Download-Desaster” wie bei der Betaversion Anfang Januar 2009 vermeiden und weist ausdrücklich auf die lange Verfügbarkeit der Downloadmöglichkeit hin. Damals hatte die Ankündigung seitens Microsoft, den Download für die Betaversion auf 2,5 Mio. Male zu begrenzen, für einen geradezu panischen Ansturm auf die Server geführt.

Alles "genuine"?

Früher war Sie fast monatlich notwendig, seit Vista reichts auch jedes halbe Jahr: Eine Neuinstallation von Windows. Die wird immer dann fällig, wenn sich Windows mal wieder selber zugemüllt hat, diverse Softwareinstallationen die Festplatte und Registry in einen Flickenteppich verwandelt haben und das arbeiten mit dem PC zur Geduldsprobe wird.

Doch Microsoft hat seit Windows Vista mit seiner Zwangsaktivierung etwas gegen regemäßige “Aufräumaktionen” und meint, man würde Windows unrechtmäßigerweise auf mehreren PC-Systemen einsetzen. Eine “Onlineaktivierung” ist damit nach der zehnten installation nicht mehr möglich. Dann gilt es eine Hotline von Microsoft anzurufen und schier endlose Zahlenpakete (Installations-ID) mittels Tonwahl am Telefon zu übermitteln, um einen Freischalt-Code (Bestätigungs-ID) für sein Vista zu erhalten. Dieser Freischalt-Code besteht wiederum aus über 50 Zeichen, die zur entgültigen Aktivierung in Windows Vista eingegeben werden müssen.

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vista_aktivierung1

Ganz schön mühsam. Aber was tut man nicht alles für ein ehrlich erworbenes Windows ;-)

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