Ab morgen (1. März 2010) ist es soweit. Wer noch den RC von Windows 7 nutzt, dessen PC wird ab heute alle zwei Stunden heruntergefahren. Beim Herunterfahren werden keinerlei Dateien gespeichert. Es ist also vorsicht geboten, wenn der Rechner sich im produktiven Einsatz befindet.
Die Vorabversion (Release Candidate) von Windows 7 läuft am 1. Juni 2010 endgültig ab. Ein PC, auf dem die Vorabversion von Windows 7 ausgeführt wird, wird weiterhin alle zwei Stunden heruntergefahren und die Dateien werden nicht gespeichert. Außerdem wird statt des Hintergrundbilds ein schwarzer Hintergrund angezeigt und auf dem Desktop dauerhaft eine Meldung eingeblendet. Weiterhin erhält man regelmäßig Benachrichtigungen, dass dies keine Originalversion von Windows ist.
Apple hat sich Gedanken über eine weitere Gerätekaterogie gemacht, welche zwischen iPhone/Smartphones und einem Laptop liegen könnte. Dabei herausgekommen ist das iPad.
Am 27. Januar 2010 enthüllte Steve Jobs das bis dahin erfolgreich geheim gehaltene Gerät, welches im Vorfeld bereits für wilde Spekulationen über Ausstattung, Name und Preis sorgte.
Ein Tablet-PC der aussieht wie ein großes iPhone und sich auch genauso nur mit dem Finger bedienen lässt. Ein Gerät, konzipiert und gebaut um im Web zu surfen, Emails zu schreiben, Photos und Videos zu schauen, Musik zu hören, Spiele zu spielen und eBooks zu lesen – nicht mehr und nicht weniger.
Alle rund 140.000 iPhone Apps laufen auch auf dem iPad. Damit schafft sich Apple schon mal eine gute Ausgangsbasis.
Ende März ist es soweit und das iPad wird weltweit ab einem Preis von $499 (je nach Speicherkapazität) ausgeliefert.
Mit dem seit HTML 5 eingeführten Element <video> können Videoinhalte direkt und ohne ressourcenbelastende Plug-Ins von Drittanbietern, wie Flash, QuickTime, Windows Media Player oder RealPlayer dargestellt werden. Ein klarer Schritt in die richtige Richtung.
Das geradezu dafür prädestinierte Internet-Videoportal YouTube experimentiert seit kurzem mit dieser Funktionalität ohne Flash-Technologie. Leider setzt YouTube dabei auf den zwar leistungsstarken aber lizenzpflichtigen und patentierten Video-Codecs H.264, was bei Firefox-Nutzern zu folgender Meldung führt:
Grund hierfür ist, dass Mozilla bei Firefox auf den offenen und nicht durch Patente geschützten Theora-Codec des Ogg-Containerformats setzt. “Es ist zwar absolut begrüßenswert, dass YouTube mit HTML5 experimentiert. Gleichzeitig können wir die Verwendung des H.264-Video-Codecs nicht gutheißen, da er mit geschützten Patenten und hohen Lizenzabgaben verbunden ist”, kritisiert Mozilla-Europe-Präsident Tristan Nitot.
Eine spannende Entwicklung und es bleibt abzuwarten, ob die Macher von YouTube es sich noch anders überlegen, um nicht 30% seiner Zuseher auszusperren, oder ob Mozilla sich beugt und den fehlenden Codec in Firefox nachliefert. Letzteres wiederspräche jedoch dem Open-Source Gedanken, den Mozilla eigentlich verfolgt.
Im Laufe der Zeit sammelt sich doch so einiges an Daten (Dokumente, Bilder, Musik) auf der Festplatte an, die es vor einem evtl. Blackout zu bewahren gilt. Zu diesem Zweck habe ich mir vor einiger Zeit eine externe Festplatte, eine FreeAgent Go von Seagate, mit einer Kapazität von 500 GB zugelegt.Jetzt fragt sich vielleicht der ein oder andere: Wie warum nur 500 GB, es gibt doch schon 1 TB und mehr im externen Bereich. Das ist richtig, aber ich wollte eine transportable Lösung, die keine externe Stromversorgung benötigt und sich gleichzeitig im finanziellen Rahmen hält. Und 500 GB Kapazität sind für meine 5 GB Dokumente, 52 GB Bilder und 12 GB Musik noch völlig ausreichend.
Die FreeAgent Go macht einen soliden Eindruck, läuft sehr leise und lies sich problemlos in Betrieb nehmen. Windows Vista/7 erkennt die Platte auf Anhieb als USB-Massenspeicher und gliedert diese im Arbeitsplatz als Festplatte ein.
Leider taugt die Software Seagate Manager nicht für den Job, wie ich es haben will. Da ich nicht ständig die kompletten Daten, sondern nur das, was sich verändert hat auf dem Backup-Medium aktualisieren möchte, sollen nur die Veränderungen kopiert/aktualisiert werden. Ich benötige eigentlich das Einfachste vom Einfachen: Lasse das Dateisystem auf dem Backup-Medium genauso aussehen wir auf der Masterplatte, ohne den kompletten Inhalt neu zu kopieren.
Eine einfache Sache will man meinen, aber weit gefehlt. Folgendes Problem: Benennt man beispielsweise einen Ordner auf der Masterplatte um oder verschiebt einen Ordner in einen anderen, ist die Seagate-Software überfordert. Im Backup-Dateisystem wird anstatt den Ordner zu verschieben ein neuer Ordner an der Zieladresse erstellt. Der Ordner bleibt im Backup-Dateisystem also an der alten Stelle und wird an der neuen Stelle samt Inhalt dupliziert. Mit diesem Problem steht die Software nach meinen Erfahrungen nicht als einzige da. Das Problem hatte ich auch schon mit anderen Backup-Tools. Einzig das von Microsoft kostenlos angebotene SyncToy scheint dieser “Herausforderung” gerecht zu werden und leistet mir seit jeher gute Dienste.
Vielleicht bin ich auch nur unfähig, die Software von Seagate richtig zu konfigurieren. Aber mit SyncToy funktioniert das Ganze einfach “out of the box” und warum sollte ich mich dann groß mit anderen Tools beschäftigen?
Heute hat Google wie erwartet sein Web Phone Nexus One nunmehr offiziell vorgestellt. Alle Infos und Spezifikationen sind auf der eigens dafür eingerichteten Website http://www.google.com/phone/ zu finden.
Wie so oft wird das Telefon vorerst nur in den USA, Großbritannien und Asien für $529.99 zu kaufen sein. Bei der Bestellung gibts für eine Versandadresse in Deutschland die folgende Meldung:
We are not currently able to ship to your country. If you wish to continue with your order you must specify a shipping address in Hong Kong, Singapore, the United Kingdom, or the United States.
Im Frühjahr 2010 solls dann auch hierzulande käuflich erworben werden können. Gut dann kauf ich mir halt doch nen iPhone, denn das gibt es jetzt schon und soll wohl immer noch besser als das Google-Phone sein. Das regt mich echt auf, dass wir Europäer immer erst zugreifen dürfen, wenn die Geräte in den USA schon wieder Staub ansetzen…
Derzeit wird ja ganz schön viel Gewese um Googles neues eigenes Handy genannte Nexus One gemacht. Die Gerüchteküche brodelt und erscheinen soll das “super-Handy” mit dem hauseigenen Android 2.1 Betriebssystem bereits in wenigen Tagen.
Aber so richtig weiß eigentlich keiner, was es mit dem Gerät auf sich hat. Es wird spekuliert, gedichtet und geraten. Konkretes gibts jedoch, mit Ausnahme einiger Bilder und verwaschener Videos, nicht wirklich. Und ob das Handy alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt, mag ich an dieser Stelle stark zu bezweifeln.
Na mal sehen wie der Hype weitergeht. Mit dem angeblichen Releasdatum 5. Januar 2010, also bereits morgen, lösen sich vielleicht schon alle Spekulationen in Luft auf.
Nachdem sich der Schnee an Weihnachten dezent zurückgehalten hat, schneits seit gestern Nacht ununterbrochen hier in Berlin. Und es bleibt sogar was liegen. Um die 10 Zentimeter sind das bestimmt schon und es schneit weiter – zwar nicht viel, aber stetig
Heute morgen versuchte mir die Bäckereifachverkäuferin doch glatt zwei “Berliner Pfannkuchen” aufzudrücken. Ein klares Zeichen, dass das Jahreende naht. Und nicht nur das Jahr 2009 geht zu Ende, nein ein ganzes Jahrzehnt findet wieder einmal einen Abschluss.
Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2010!
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